Ohne Filter gibt es kein Schwimmbad. Dies ist eine zwingende Voraussetzung für jeden, der in sauberem Wasser schwimmen möchte. Der Schmutz in Ihrem Pool verschwindet nicht von alleine. Blätter, Insekten, Schmutz und Sonnenschutzmittel sammeln sich schnell an. Wenn Sie das Filtersystem ignorieren, verwandelt sich Ihr Pool innerhalb weniger Tage in eine stagnierende grüne Suppe.
Dabei geht es nicht nur um Ästhetik. Die meisten örtlichen Gesundheitsvorschriften betrachten die Poolfiltration als gesetzliche Verpflichtung. Die Regeln variieren je nach Standort und Poolgröße, das Ziel ist jedoch immer dasselbe. Sie müssen die gesamte Wassermenge innerhalb eines bestimmten Zeitfensters durch den Filter zirkulieren lassen. In einigen Gerichtsbarkeiten ist ein vollständiger Umsatz innerhalb von sechs Stunden erforderlich. Andere messen die Durchflussraten möglicherweise in Gallonen pro halbe Stunde. Die Mathematik ändert sich, der Druck jedoch nicht. Sie müssen sicherstellen, dass jeder Tropfen Wasser sauber gereinigt und für die Schwimmer sicher aufbewahrt wird.
Wie sich Wasser durch Ihren Pool bewegt
Wenn Sie wissen, wohin das Wasser fließt, können Sie besser verstehen, wie es gereinigt wird. Ihr Pool ist kein einzelnes statisches Gewässer. Es handelt sich um eine dynamische Schleife.
Normalerweise befinden sich am Boden des Pools zwei oder mehr Abflüsse. Diese fangen den schweren Schmutz auf. Schmutz, Sand und größere Partikel sinken zu Boden. Sie werden in diese Hauptabflüsse gesaugt. Dann haben Sie die Skimmer-Abflüsse. Diese befinden sich rund um die Beckenwand. Sie zielen auf das leichte Zeug. Auf der Oberfläche schwimmen Staub, Pollen und Oberflächenöle. Die Skimmer fangen diese schwimmenden Trümmer auf, bevor sie sinken oder sich ausbreiten.
Bevor das Wasser die Hauptpumpe erreicht, durchläuft es Siebkörbe in den Skimmern. Diese sind leicht abnehmbar. Sie sollten sie wöchentlich überprüfen. Das Entfernen von Blättern und Zweigen hier verhindert Verstopfungen stromabwärts. Ohne diese Körbe würde Ihre Pumpe Müll aufnehmen und wahrscheinlich den Motor durchbrennen.
Die Pumpen- und Vorfilterstufe
Die Pumpe ist das Herzstück des Systems. Es drückt Wasser durch die Rohre und erzeugt den nötigen Druck. Doch direkt vor der Pumpe gibt es noch ein weiteres Sicherheitsnetz.
Direkt am Pumpeneinlass sitzt ein Siebkorb. Dies ist Ihre letzte Verteidigungslinie gegen große Objekte. Wenn eine Socke, ein Spielzeug oder ein großes Blatt am Skimmer vorbeirutscht, bleibt es hier hängen. Sie müssen diesen Korb regelmäßig leeren. Ein verstopfter Vorfilter führt dazu, dass die Pumpe nicht mehr Wasser erhält. Dies führt zu Kavitation, Überhitzung und möglicherweise zu schweren Schäden am Laufrad.
Sobald das Wasser diesen Korb passiert, gelangt es in den Filterkasten. Hier findet die eigentliche Reinigung statt.
Auswahl und Pflege Ihres Filtertyps
Nicht alle Filter funktionieren gleich. Im Wohnbereich trifft man im Allgemeinen auf drei Haupttypen. Jedes hat unterschiedliche Wartungsanforderungen und Langlebigkeit.
Sandfilter
Sandfilter sind am häufigsten. Sie verwenden einen Tank, der mit speziellen feinen Sandpartikeln gefüllt ist. Wasser wird durch das Sandbett gedrückt. Der Sand fängt kleine Trümmer ein, die die Skimmer übersehen haben. Auf der anderen Seite tritt das Wasser sauber aus.
Mit der Zeit verstopft der Sand. Sie wissen, dass es Zeit für die Reinigung ist, wenn die Druckanzeige am Tank deutlich ansteigt. Dies weist normalerweise auf einen Druckunterschied von 8 bis 10 PSI über dem sauberen Startpunkt hin.
Um einen Sandfilter zu reinigen, zerlegen Sie ihn nicht. Sie kehren den Wasserfluss um. Dieser Vorgang wird als Rückspülen bezeichnet. Sie drücken das schmutzige Wasser durch die Abfallleitung in Ihr Abwasserrohr














